Buffet während Corona – Nur wie?

von Joleen - GastroHero 11.784 views0

Wir gehen wieder auf die Wintersaison zu und damit auch in Richtung Festtagszeit. Gerade in dieser Jahreszeit gehen viele Familien und auch Firmen gerne essen. Insbesondere die Buffet-Angebote sind dann immer enorm gefragt. Daher möchten wir Ihnen in diesem Beitrag zeigen, was Sie beachten müssen, um aktuell unter Einhaltung der Hygiene-Verordnungen ein Buffet anbieten zu können.
Falls ein klassisches Buffet in Ihrem Lokal leider nicht möglich sein sollte, haben wir außerdem noch einige interessante Alternativen für Sie recherchiert. Aber starten wir zunächst mit aktuellen Regelungen und Beschlüssen zum Thema „Buffet während Corona“:

Wo sind Buffets aktuell erlaubt?

 Auch wenn Corona noch immer nicht vorbei ist und die Situation in der Gastronomie alles andere als einfach ist, gibt es auch gute Neuigkeiten.
Seit dem 01.09.2020 sind Buffet-Angebote wieder in allen Bundesländern gestattet. Nur im Saarland ist ein klassisches Buffet (noch) nicht möglich. Dort gilt die Einschränkung, dass nur fertige Portionen am Buffet angeboten werden dürfen. (Stand 19.09.2020)

Welche Hygienemaßnahmen müssen beim Buffet eingehalten werden?

Wie so oft während Corona, gibt es auch hier wieder keine einheitlichen Vorschriften, da jedes Bundesland eigene Vorgaben macht und die örtlichen Hygienegegebenheiten eingehalten werden müssen. Wir haben Ihnen die häufigsten Verordnungen aufgelistet. Um sicher zu gehen, fragen Sie bitte noch bei Ihrem zuständigen Amt nach.

Falls Sie Unterstützung bei anfallen Umbaumaßnahmen benötigen, steht Ihnen unser GastroHero Projects Team gerne zur Seite um Sie zu beraten.

Tipps: Hygienemaßnahmen am Buffet

Bei Buffet-Angeboten ergibt es Sinn, die Gästemenge über Reservierungen zu steuern. Wenn nur über Reservierung am Buffet gegessen werden kann, bestimmen Sie zu jeder Zeit wie viele Gäste in Ihrem Lokal sind und gewährleisten so, dass sich keine langen Schlangen bilden.
Auch ein Einbahnstraßensystem in Kombination mit Trennwänden an den Tischen ist von Vorteil, da zum einen Ihre Gäste den Mindestabstand besser einhalten können und zum anderen ist die Sicherheit auch dann gegeben, wenn die zum Buffet gehenden Gäste an den Tischen vorbeilaufen.
An der Tellerentnahme sollten auch immer Desinfektionsspender stehen, um sich vor jedem Gang die Hände desinfizieren zu können.
Wenn auch noch das Besteck lediglich durch das Personal ausgeteilt wird, sind die Hygienemaßnahmen schon auf einem hohen Niveau, welches in den meisten Fällen auch ausreicht.

Hier finden Sie alle nötigen Produkte, die Sie für die Einhaltung der Hygiene Regeln benötigen:

Zu den Produkten

Interessante Alternativen zum klassischen Buffet

Gerade zu Corona, aber auch schon vorher haben sich einige Gastronomen auf die Suche nach alternativen Möglichkeiten begeben, um Ihren Gästen ein Buffet auf neue Art und Weise anbieten zu können. Um herauszufinden, was für Konzepte es sonst noch gibt und wie gut Sie funktionieren, haben wir uns unter unseren Kunden umgeschaut und unsere Kollegen zu ihren Erfahrungen befragt. Dabei sind die unten stehenden Angebote besonders positiv aufgefallen.

Bestellsystem über Tablets – Tapas and More

Tapas and More ist ein spanisches all-you-can-eat Restaurant in Dortmund, in dem es eine Vielzahl an Gerichten aus der spanischen Küche gibt. Letztes Jahr durften wir mit GastroHero Projects die Neueröffnung begleiten. Das Bestellsystem läuft elektronisch über ein Tablet, das an jeden Tisch ausgehändigt wird. Damit können Gäste von Speisen, über Getränke bis hin zum Besteck alles an den Tisch bestellen.
Der große Vorteil an diesem System ist es, dass die Kunden zum größten Teil an Ihrem Platz sitzen und nur der Service unterwegs ist. Außerdem wird so das Kontaktrisiko enorm minimiert und eine höhere Sicherheit gewährleistet.
Alles in allem hat Tapas and More ein rundum gutes System, was den Gästen nicht nur Spaß macht, sondern auch noch einen hohen hygienischen Sicherheitsfaktor einschließt.

 

Essen über das Tablet bestellen. Als ich das bei einer Freundin gehört habe, musste ich es einfach mal ausprobieren. Was ich sagen muss, ist, dass das Essen wirklich Spaß gemacht hat. Es war schon interessant sich sein Essen am Tablet zusammenzustellen und dann serviert zu bekommen. Aber auch gerade jetzt im Hinblick auf die Hygiene ist dieses Konzept deutlich sicherer. Es gab keine langen Schlangen und es sind nur selten Personen an unserem Tisch vorbeigelaufen.

Unser Auszubildender Nico über seine Erfahrungen

Mini-Buffet am Tisch – LiMa’s

LiMa’s ist ein gemütliches Cafe in Duisburg, wo man gemütlich frühstücken, oder auch einige Accessoires für das Eigenheim kaufen kann. Hier gibt es jedoch kein klassisches Frühstücksbuffet.
Zunächst werden von einem Servicemitarbeiter die Getränke aufgenommen und dann erhält man einen Fragebogen und Stifte. Auf dem Bogen können die Gäste dann alles ankreuzen, was Sie gerne zum Verzehr hätten. Wenn dies dann zubereitet wurde, wird es, wahlweise mit Etagere, auf dem Tisch als kleines Buffet aufgebaut. Die perfekte Mischung aus einem Buffet-Angebot und dem klassischen Frühstück.

 

Als Buffets noch nicht wieder erlaubt waren, hatte ich mich mit einer Freundin zum Frühstück verabredet. Daher mussten wir uns nach einer Alternative umschauen und sind schließlich auf das LiMa’s gestoßen. Wir haben zuerst einen Kaffee bestellt und konnten uns dann aus einem umfangreichen Angebot ein individuelles Frühstück zusammenstellen. Es war eigentlich wie ein Buffet, nur, dass wir schon alles am Tisch hatten. Dadurch, dass nur das Personal unterwegs war, war es auch angenehm ruhig und wir konnten uns ohne Bedenken unser Frühstück schmecken lassen.

Unsere Marketing-Mitarberiterin Margarete über Ihre Erfahrungen

Ein weiterer Tipp – OmaRosa und Ihre Weck-Gläser

Unsere Kundin OmaRosa hat ein gemütliches Cafe in Dortmund, indem Sie viel Wert auf Persönlichkeit legt und möchte, dass Ihre Gäste sich wohlfühlen. Da auch Nachhaltigkeit für Sie ein wichtiges Thema ist, hat Sie sich entschieden, die meisten Ihrer Speisen in Weck-Gläsern zu servieren. Zum einen besteht der Vorteil, dass die Kunden Ihr nicht aufgegessenes Essen direkt mit nach Hause nehmen können, wenn Sie wünschen. Auch aus hygienischer Sicht bietet diese Idee Vorteile, da bei Mitnahme keine Teller eingesammelt werden müssen und das Essen nicht umgefüllt werden muss. Zum anderen ist dieses Konzept auch ganz klar schonender zu Umwelt, da Sie keine Einweg-Verpackungen nutzt.
Somit kann man sagen, dass die OmaRosa eine gute Idee hatte, wie man auf einfache Art und Weise das Speisen-Angebot aufpeppt und gleichzeitig Viren sicher Gutes für die Umwelt tut.

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