Die coolsten Bücher von Gastronomen für Gastronomen

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Gastronomie Buch Tisch 17 is'n Arsch

Ein Gastronom muss ein Alleskönner sein. Kein Wunder also, dass in vielen Gastronomen auch ein schriftstellerisches Talent schlummert. Eins ist jedenfalls sicher: Wer in dieser Branche arbeitet, hat eine Menge zu erzählen. Deshalb stellt Cheers heute die besten und lustigsten Bücher von Gastronomen für Gastronomen vor.

Tisch 17 is’n Arsch!: Geständnisse eines Gastwirts

Irmin Burdekat hat eine steile Karriere in der Gastronomie hingelegt und ist unter anderem Mitbegründer der erfolgreichen Kneipenketten „Alex“ und „Café & Bar Celona“. Vor allem ist er aber Gastwirt aus Leidenschaft. Das wird in seiner Biografie, in der er mit viel Charme und Wortwitz über die verschiedenen Stationen seiner Karriere spricht, schnell klar. Burdekat berichtet darüber, was er in 40 Jahren in der Gastwirtschaft gelernt hat und welche unglaublichen Geschichten ihm wiederfahren sind. Empfehlenswert ist auch die Hörbuchversion von „Tisch 17 is’n Arsch!“, die der Autor selbst eingesprochen hat.

Die Irren mit dem Messer: Mein Leben in den Küchen der Haute Cuisine

Dass Verena Lugert gut schreiben kann ist klar: Denn die Spitzenköchin hat erst mit Ende dreißig die Schreibfeder gegen den Kochlöffel getauscht. Um eine Karriere als erfolgreiche Journalistin an den Nagel zu hängen und in der hartumkämpften Spitzenküche noch mal ganz von vorne zu beginnen, gehört einiges an Mut dazu. Aber für Lugert war schon als Kind klar: Irgendwann werde ich Köchin sein. Erst später stellte sie dann fest: Um Köchin zu sein, muss man Köchin werden und begann eine Ausbildung in einer renommierten Kochschule. Wie schwer es ist, sich in der Haute Cuisine zu behaupten und wie man es dennoch schaffen kann, davon erzählt sie in „Die Irren mit dem Messer“.

Are you finished? – No, we are from Norway: Eine Kellnerin am Rande des Wahnsinns

„Wer Menschenkenntnis erlernen möchte, muss entweder Psychologie studieren oder in die Gastronomie gehen.“ – Frei nach diesem Motto berichtet die Münchener Kellnerin Sophie Seidel von den skurrilsten Geschichten, im Umgang mit Gästen. Ihre Motivation „Eine Kellnerin am Rande des Wahnsinns“ zu schreiben: Die ganzen verrückten Dinge, die man als Kellner erlebt, muss doch irgendwer festhalten. Diesen Gedanken hatte sicherlich jede Servicekraft schon mehr als einmal. Können auch Sie sich in der ein oder anderen Anekdote wiederentdecken?

Fucking Gastro: Frontberichte über den täglichen Wahnsinn Gastronomie

„Was ich in den letzten 45 Jahren als Koch und Gastwirt erlebt habe, entspricht dem Fronteinsatz eines Elitesoldaten im Krieg, und darüber muss berichtet werden.“ In „Fucking Gastro“ rechnet Günter Hager mit allem ab, was in der Gastro-Branche falsch läuft: Behörden, die grundlose Vorschriften machen, unzuverlässige Mitarbeiter, finanzielle Schwierigkeiten und unverschämte Gäste. Er erzählt mit viel Wortwitz und Ironie, doch das Thema ist ernst, denn Hager befürchtet das Aussterben der gesamten Branche.

Der beste Rat, den ich je bekam: Lebensrezepte von Spitzenköchen

Dieser Ratgeber hat es erkannt: Die besten Weisheiten lernt man in der Küche. Deshalb hat Frank Arnold über 50 renommierte Köche zu den besten Ratschlägen, die sie bisher erhalten haben, befragt. Die beziehen sich nicht nur auf das Berufsleben in der Gastronomie, sondern sind in jeder Lebenslage anwendbar.

Kochen ist Krieg!: Am Herd mit deutschen Profiköchen

Der Beruf des Kochs gestaltet sich in jeder Küche anders. Von der Haute Cuisine, in der jeder Bereich seinen eigenen Verantwortlichen hat bis zu Dorfkneipe, in der ein Koch der Mann für alles ist. Um diese Vielfalt kennen zu lernen, hat Sternekoch Gregor Weber sich auf Wanderschaft begeben und in den verschiedensten Küchen Deutschlands in die Töpfe und Pfannen geschaut. In „Kochen ist Krieg!“ nimmt er die Leser mit auf seine kulinarische Reise.

Kommentare (2)

  1. Interessanter Artikel.

    1. Danke, das freut uns!

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