Gastrofakten rund ums Oktoberfest

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Oktoberfest Fakten

Der Sommer neigt sich dem Ende, doch für Freunde von Trachten, Bier und Brathendl ist das kein Grund traurig zu sein. Schließlich heißt es nun wieder: „O’zapft is“. Passend zum Beginn der Wiesnzeit haben wir die interessantesten Gastrofakten rund ums Oktoberberfest gesammelt.

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Traumjob Wiesnwirt?

  1. „Wer nichts wird, wird Wirt“ – ganz so einfach ist es leider nicht. Schon gar nicht auf dem Oktoberfest. Denn hier werden nur die Besten der Besten genommen – und auch nur dann, wenn ein Wiesnwirt in Ruhestand geht und seinen Platz freigibt. Wer sein Glück versuchen will, kann sich ganz offiziell bei der Stadt München bewerben.

144 Gastrobetriebe auf der Wiesn

  1. Das Oktoberfest zählt jährlich zwischen 5,5 und 7 Millionen Besucher.
  2. 144 Gastrobetriebe sorgen für das leibliche Wohlergehen der Gäste aus aller Welt.
  3. Dafür stehen 119.000 Gastplätze in 16 großen und 21 kleineren Zelten zur Verfügung.
  4. Alleine 991 davon befinden sich im größten Festzelt, dem Hofbräu.
  5. Wer es etwas gemütlicher mag, sollte die Cafés Schießl oder Gugelhupf aufsuchen. Hier ist jeweils nur für 60 Gäste Platz.

Das große Fressen

  1. Für Hähne ist das Oktoberfest keine allzu fröhliche Zeit. 366.876 Tiere landeten 2016 als Brathendl auf dem Grill.
  2. Nicht ganz so beliebt, aber dennoch häufig verzehrt, werden Schweinstwürstl. Hiervon gingen 2016 151.857 über die Theke.
  3. Auf Platz drei der beliebtesten Wiesn Gerichte landet die Schweinshaxe, die 2016 67.227mal bestellt wurde.
  4. Und wer sich etwas zum Knabbern zwischendurch gönnt, der greift am ehesten zu gebrannten Mandeln. Davon wurden 2016 28.377 Kilo verputzt.

Bier, Bier, Bier

  1. Wichtiger als die deftigen Leckereien ist auf dem Oktoberfest vor allem Eines: Das Bier. Kein Wunder also, dass hier 2016 ganze 6,6 Millionen Maß getrunken wurden. Damit kann man ein ganzes Schwimmbad füllen!
  2. Bei Preisen von 10,60 bis 10,95 Euro pro Maß auf dem diesjährigen Oktoberfest, bedeutet das einen phänomenalen Umsatz für die Gastrobetriebe.
  3. Dafür ist das Bier auf dem Oktoberfest etwas ganz Besonderes: Mit 6 Prozent hat es einen höheren Alkoholgehalt als herkömmliches Bier und auch die Stammwürze ist höher.
  4. Und woraus trinkt man dieses besondere Bier? Bereits seit 1882 wird die Maß auf der Wiesn nicht mehr in Stein- sondern in Glaskrügen serviert.
  5. Wer zumindest beim Fass noch auf Tradition setzt, der sollte ins Augustiner Zelt gehen, denn dort wird das Bier noch aus Holzfässern gezapft

Abfalldeponie Theresienwiese

  1. Wo viel gegessen und getrunken wird, da entsteht auch viel Müll: An Restmüll waren es im vergangen Jahr ganze 773,55 Tonnen.
  2. Dazu kommen noch mal 456,02 Tonnen an Speiseresten.
  3. Bei dem hohen Bierkonsum auf dem Oktoberfest ist es außerdem kein Wunder, dass auch einiges an Glas zu Bruch geht. Genauer gesagt satte 100,33 Tonnen.

Da sagen wir doch mal: „Viel Spaß beim Aufräumen!“ und überlegen uns nochmal, ob Wiesnwirt tatsächlich unser Traumberuf bleibt.

Unser Tipp: Um ein bisschen Oktoberfest-Feeling zu schaffen, müssen Sie nicht zwangsläufig auf der Theresienwiese ausschenken. Veranstalten Sie doch stattdessen Ihr eigenes Oktoberfest in Ihrem Betrieb. Setzen Sie Bier in Maßkrügen, Bretzeln, Schweinshaxe und Brathendl auf die Karte und holen die blau-weiß-karierte Deko raus. Mit den passenden Hits im Hintergrund sorgen Sie sofort für Feststimmung. Um zusätzliche Besucher zu locken, können Sie außerdem Rabatte für alle Gäste, die in Dirdnl und Trachten kommen anbieten. 

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