Das optimale Buffet – Tipps & Alternativen

von Joleen - GastroHero 16.727 views0

Wir gehen wieder auf die Wintersaison zu und damit auch in Richtung Festtagszeit. Gerade in dieser Jahreszeit gehen viele Familien und auch Firmen gerne essen. Insbesondere die Buffet-Angebote sind dann immer enorm gefragt. Daher möchten wir Ihnen in diesem Beitrag zeigen, was man alles beachten muss und welche Alternativen es zum klassischen Buffet gibt.

Vorteile eines Buffets

Bei einem Buffet haben die Gäste die freie Auswahl zwischen verschiedenen Speisen, sie können sich also eine individuelle Mahlzeit zusammenstellen und die Portionsgröße selbst bestimmen. Darüber hinaus ist das Essen schneller verfügbar und es wird weniger Servicepersonal benötigt.

Ein Buffet planen und aufbauen

Wenn Sie sich dazu entschieden haben, ein Buffet in Ihr Restaurant-Konzept miteinzubringen, gibt es vorab viel zu organisieren und zu entscheiden. Wir helfen dabei:

Zunächst muss entschieden werden, wie oft das Buffet angeboten werden soll. Wird das Buffet täglich oder wöchentlich stattfinden oder nur zu bestimmten Anlässen? Nur zum Frühstück oder nur am Abend?

Danach erfolgt die Planung der Speisen. Ein Buffet bietet die Möglichkeit mehrere Gänge zu servieren und die Speisenauswahl ausgewogen zu gestalten, sodass jeder Gast etwas Leckeres findet. Dennoch sollte die Auswahl nicht zu groß sein, um die Gäste nicht zu überfordern. Zudem spielt die Jahreszeit auch eine große Rolle: im Sommer frisches Obst und leichte Speisen, im Winter herzhafte Gerichte. Am besten benutzen Sie kleine Schilder, um jedes Gericht auszuweisen.

Weiter geht´s zum optimalen Aufbau, hierbei gibt es Buffet-Standards, an die sich die Gäste gewöhnt haben und von denen Sie nicht abweichen sollten: ganz vorne sollten sich die Teller befinden, danach die Vorspeisen und Beilagen. In der Mitte stehen die Hauptgerichte und dahinter die Nachspeisen. Ganz am Ende liegen Besteck und Servierten.

Im Optimalfall sollte das Buffet mitten im Raum stehen, sodass die Gäste das Essen von mehreren Seiten erreichen können und Gedrängel sowie lange Warteschlangen vermieden werden. Falls das vom Platz her nicht möglich ist, achten Sie darauf, dass das Buffet so platziert ist, dass möglichst viel Platz besteht, um sich zu bedienen.

Wenn Sie mehr zum Aufbau und den besten Produkten für Ihr Buffet erfahren wollen, schauen Sie doch mal hier vorbei!

Mit einigen Tipps und etwas Grundwissen ist es also gar nicht mal so schwer ein Buffet im eigenen Restaurant zu etablieren. Neben dem klassischen Buffet gibt es viele verschiedene Arten von Buffets und auch einige

Interessante Alternativen zum klassischen Buffet

Gerade zu Corona, aber auch schon vorher, haben sich einige Gastronomen auf die Suche nach alternativen Möglichkeiten begeben, um ihren Gästen ein Buffet auf neue Art und Weise anbieten zu können. Um herauszufinden, was für Konzepte es sonst noch gibt und wie gut Sie funktionieren, haben wir uns unter unseren Kunden umgeschaut und unsere Kollegen zu ihren Erfahrungen befragt. Dabei sind die unten stehenden Angebote besonders positiv aufgefallen.

Bestellsystem über Tablets – Tapas and More

Tapas and More ist ein spanisches all-you-can-eat Restaurant in Dortmund, in dem es eine Vielzahl an Gerichten aus der spanischen Küche gibt. Letztes Jahr durften wir mit GastroHero Projects die Neueröffnung begleiten. Das Bestellsystem läuft elektronisch über ein Tablet, das an jeden Tisch ausgehändigt wird. Damit können Gäste von Speisen, über Getränke bis hin zum Besteck alles an den Tisch bestellen. Der große Vorteil an diesem System ist es, dass die Kunden zum größten Teil an ihrem Platz sitzen und nur der Service unterwegs ist. 
Alles in allem hat Tapas and More ein rundum gutes System, was den Gästen nicht nur Spaß macht, sondern auch noch einen hohen hygienischen Sicherheitsfaktor einschließt.

 

Essen über das Tablet bestellen. Als ich das bei einer Freundin gehört habe, musste ich es einfach mal ausprobieren. Was ich sagen muss, ist, dass das Essen wirklich Spaß gemacht hat. Es war schon interessant sich sein Essen am Tablet zusammenzustellen und dann serviert zu bekommen. Aber auch gerade jetzt im Hinblick auf die Hygiene ist dieses Konzept deutlich sicherer. Es gab keine langen Schlangen und es sind nur selten Personen an unserem Tisch vorbeigelaufen.

Unser Auszubildender Nico über seine Erfahrungen

Mini-Buffet am Tisch – LiMa’s

LiMa’s ist ein gemütliches Cafe in Duisburg, wo man gemütlich frühstücken, oder auch einige Accessoires für das Eigenheim kaufen kann. Hier gibt es jedoch kein klassisches Frühstücksbuffet.
Zunächst werden von einem Servicemitarbeiter die Getränke aufgenommen und dann erhält man einen Fragebogen und Stifte. Auf dem Bogen können die Gäste dann alles ankreuzen, was Sie gerne zum Verzehr hätten. Wenn dies dann zubereitet wurde, wird es, wahlweise mit Etagere, auf dem Tisch als kleines Buffet aufgebaut. Die perfekte Mischung aus einem Buffet-Angebot und dem klassischen Frühstück.

 

Als Buffets noch nicht wieder erlaubt waren, hatte ich mich mit einer Freundin zum Frühstück verabredet. Daher mussten wir uns nach einer Alternative umschauen und sind schließlich auf das LiMa’s gestoßen. Wir haben zuerst einen Kaffee bestellt und konnten uns dann aus einem umfangreichen Angebot ein individuelles Frühstück zusammenstellen. Es war eigentlich wie ein Buffet, nur, dass wir schon alles am Tisch hatten. Dadurch, dass nur das Personal unterwegs war, war es auch angenehm ruhig und wir konnten uns ohne Bedenken unser Frühstück schmecken lassen.

Unsere Marketing-Mitarberiterin Margarete über Ihre Erfahrungen

Ein weiterer Tipp – OmaRosa und Ihre Weck-Gläser

Unsere Kundin OmaRosa hat ein gemütliches Cafe in Dortmund, indem sie viel Wert auf Persönlichkeit legt und möchte, dass ihre Gäste sich wohlfühlen. Da auch Nachhaltigkeit für sie ein wichtiges Thema ist, hat sie sich entschieden, die meisten ihrer Speisen in Weck-Gläsern zu servieren. Zum einen besteht der Vorteil, dass die Kunden ihr nicht aufgegessenes Essen direkt mit nach Hause nehmen können, wenn Sie wünschen. Auch aus hygienischer Sicht bietet diese Idee Vorteile, da bei Mitnahme keine Teller eingesammelt werden müssen und das Essen nicht umgefüllt werden muss. Zum anderen ist dieses Konzept auch ganz klar schonender zu Umwelt, da sie keine Einweg-Verpackungen nutzt.
Somit kann man sagen, dass OmaRosa eine gute Idee hatte, wie man auf einfache Art und Weise das Speisen-Angebot aufpeppt und gleichzeitig Gutes für die Umwelt tut.

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